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Heuschnupfen im Juni: Tipps für die Gräserpollen-Saison

  • vor 4 Tagen
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Aktualisiert: vor 3 Tagen

Heuschnupfen ist eine allergische Reaktion des Körpers auf Pollen – im Juni vor allem auf Gräserpollen. Typisch sind Niesreiz, eine laufende oder verstopfte Nase und juckende, tränende Augen. Etwa jede vierte bis fünfte erwachsene Person in Deutschland ist betroffen. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Alltagstipps und einer passenden Beratung lässt sich die Pollenzeit deutlich angenehmer überstehen. In diesem Ratgeber erfahren Sie, woran Sie Heuschnupfen erkennen, wie Sie ihn von einer Erkältung unterscheiden und was im Alltag hilft.


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Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Diagnose. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wenden Sie sich an Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder an unser Apotheken-Team.

Das Wichtigste in Kürze

  • Heuschnupfen ist eine Pollenallergie – im Juni stehen Gräserpollen im Vordergrund

  • Allergie statt Erkältung? Klares, wässriges Sekret, Niesreiz, juckende Augen und kein Fieber sprechen eher für Heuschnupfen

  • Alltag anpassen: Pollenflug-Vorhersage beachten, zur richtigen Zeit lüften, Wäsche nicht draußen trocknen, abends Haare waschen

  • Beschwerden ernst nehmen: Unbehandelt kann sich aus Heuschnupfen ein allergisches Asthma entwickeln („Etagenwechsel”)

  • Beratung: In Ihrer Kleeblatt Apotheke besprechen wir geeignete Mittel und Tipps – persönlich


Was ist Heuschnupfen?

Heuschnupfen, medizinisch allergische Rhinitis, ist eine Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Pollen. Der Körper stuft die Pollen fälschlich als „gefährlich” ein und schüttet Botenstoffe wie Histamin aus. Die Folge sind die typischen Beschwerden an Nase, Augen und Atemwegen.


Im Gegensatz zu einer Erkältung wird Heuschnupfen nicht durch Viren ausgelöst und ist nicht ansteckend. Er tritt saisonal auf – immer dann, wenn „die eigenen” Pollen fliegen.


Warum ist der Juni so belastend?

Die Hauptblütezeit der Gräser zieht sich von Mai bis in den August, mit dem Höhepunkt im Juni und Juli. In dieser Zeit werden die höchsten Gräserpollen-Belastungen gemessen – für Allergikerinnen und Allergiker oft die anstrengendsten Wochen des Jahres.


Ein Blick in die Pollenflug-Vorhersage (z. B. über Wetterdienste oder Apps) hilft, besonders belastende Tage zu erkennen und den Alltag entsprechend zu planen.


Heuschnupfen oder Erkältung? Die Unterschiede

Gerade am Anfang werden Heuschnupfen und Erkältung leicht verwechselt. Diese Anhaltspunkte helfen bei der Einordnung:


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Infografik-Vergleich: Heuschnupfen oder Erkältung? Auslöser, Beginn, Nasensekret, Augen, Fieber und Juckreiz im direkten Vergleich. Tipp der Kleeblatt Apotheke.

Wenn Ihre Beschwerden jedes Jahr zur selben Zeit auftreten und mit Juckreiz einhergehen, ist eine Pollenallergie wahrscheinlich. Sicherheit bringt ein Allergietest bei der Ärztin oder dem Arzt.


Welche Beschwerden sind typisch?

Heuschnupfen zeigt sich nicht nur an der Nase. Häufig sind auch:


  • Augen: Jucken, Brennen, Tränen, Rötung

  • Hals & Rachen: Kratzen, Juckreiz am Gaumen

  • Atemwege: Hustenreiz, bei stärkerer Ausprägung Atembeschwerden


Wichtig: Treten Husten, Engegefühl in der Brust oder Atemnot auf, kann das ein Hinweis auf ein beginnendes allergisches Asthma sein. Dann sollten Sie ärztlichen Rat einholen.


Was hilft im Alltag gegen Pollen?

Mit einfachen Maßnahmen reduzieren Sie den Pollenkontakt spürbar:

  • Richtig lüften: In der Stadt eher früh morgens, auf dem Land eher abends. Nach Regen ist die Luft besonders pollenarm

  • Wäsche drinnen trocknen – im Freien fangen sich Pollen in der Wäsche

  • Abends Haare waschen und Tageskleidung nicht im Schlafzimmer ablegen

  • Pollenschutzgitter an den Fenstern und Pollenfilter im Auto nutzen

  • Sonnenbrille tragen – sie hält Pollen von den Augen fern


Wann sollte ich zur Ärztin oder zum Arzt?

Suchen Sie ärztlichen Rat, wenn die Beschwerden stark sind, lange anhalten, sich verschlimmern oder wenn Husten und Atembeschwerden dazukommen. Auch wer wissen möchte, welche Pollen die Allergie auslöst, ist beim Allergietest gut aufgehoben. Eine langfristige Option ist die Hyposensibilisierung (spezifische Immuntherapie), die ärztlich begleitet wird.


Beratung in Ihrer Kleeblatt Apotheke

Für die Allergiezeit gibt es verschiedene Mittel – zum Beispiel Augentropfen, Nasensprays oder Tabletten. Welche für Sie in Frage kommen, besprechen wir gern persönlich und sagen Ihnen, wann eine ärztliche Abklärung sinnvoll ist. Kommen Sie vorbei:



Hier gelangen Sie zu unseren Standorten.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie unterscheide ich Heuschnupfen von einer Erkältung?

Heuschnupfen verursacht klares, wässriges Nasensekret, Niesreiz und juckende, tränende Augen – ohne Fieber. Eine Erkältung beginnt langsamer, das Sekret ist oft zäher und gelblich, Fieber ist möglich.

Warum ist Heuschnupfen im Juni so stark?

Im Juni und Juli fliegen Gräserpollen am stärksten – das ist für viele Allergikerinnen und Allergiker die belastendste Zeit des Jahres.

Was hilft im Alltag gegen Pollen?

Pollenflug-Vorhersage beachten, zur richtigen Tageszeit lüften, Wäsche drinnen trocknen, abends Haare waschen sowie Pollenschutzgitter und Pollenfilter im Auto nutzen.

Kann Heuschnupfen gefährlich werden? 

Unbehandelt kann sich aus einer Pollenallergie ein allergisches Asthma entwickeln („Etagenwechsel”). Bei Husten oder Atembeschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.

Welche Mittel gibt es bei Heuschnupfen?

Es gibt unter anderem Augentropfen, Nasensprays und Tabletten sowie langfristig die ärztlich begleitete Hyposensibilisierung. Welche Option für Sie passt, besprechen Sie am besten in der Apotheke und mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt.

Kann Heuschnupfen plötzlich im Erwachsenenalter auftreten?

Ja, eine Pollenallergie kann sich in jedem Alter erstmals zeigen. Treten die Beschwerden jährlich zur selben Zeit auf, ist ein Allergietest sinnvoll.


Quellen:

  • Deutscher Allergie- und Asthmabund (DAAB): Gräserpollen & Heuschnupfen

  • Robert Koch-Institut / Ärztliche Fachgesellschaften: allergische Rhinitis


 
 
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